Laurel Ryan setzt sich dafür ein, die Wurzeln des Lindy Hop als sozialen Street Dance zu bewahren und die Partnerrollen für unsere heutige Kultur neu zu interpretieren. Als Teacherin vermittelt sie in ihren Kursen Werkzeuge, die durch Beobachtung, Experimentieren und Improvisation das Lernen ermöglichen. Fast drei Jahrzehnte vor ihrem ersten Schritt auf die Tanzfläche verliebte sie sich in Swing‑Musik. Nach einem intensiven Crash‑Course stürzte sie sich in jedes Event im Mittleren Westen der USA, immer auf der Suche nach dem nächsten Live‑Band‑Auftritt. Ihre Erfahrung als Unterrichtende und Weltenbummlerin beflügelt ihre Leidenschaft für das Erlernen und Weitergeben von Swing‑Tanz. Laurel verbindet ihr grosses Können und tiefes Wissen mit einem wunderbaren Sinn für Humor – erwarte von Laurel also das Unerwartete!
Am Swing ohne Senf wird Laurel gemeinsam mit Kevin Weng Lindy Hop unterrichten.
Chisomo Selemani ist eine begeisterte Tänzerin und Teacherin, die Bewegung, Lernen, Zusammenarbeit und kulturellen Austausch liebt. Ihre künstlerischen Arbeiten im Bereich der Swing‑Tänze schöpfen Inspiration aus ihren persönlichen Wurzeln in Sambia sowie in der Afrobeats-Musik. In ihrem Unterricht lädt sie dazu ein, den eigenen Stil und die persönliche Ausdruckskraft zu entdecken. Wenn sie nicht gerade tanzt, ko‑moderiert sie den Swingtanz-Podcast Integrated Rhythm und engagiert sich intensiv für globale Themen sowie für Forschung und Praxis in den Bereichen Sprachwissenschaft und Sprachstörungen.
Am Swing ohne Senf wird Chisomo gemeinsam mit Carlos Machava Lindy Hop und mit Kevin Weng Balboa-Themenklassen unterrichten.
Carlos Machava ist ein traditioneller Tänzer aus Mosambik mit mehr als 20 Jahren Bühnenerfahrung. Heute tritt er als Mitglied mehrerer Tanzkompanien auf und unterrichtet traditionelle mosambikanische Tänze, moderne Choreografien, Afro‑Swing und Lindy Hop. Für ihn ist Tanz ein Mittel, vollständig in den eigenen Körper einzutauchen, im Augenblick zu leben und Bewegung bewusst zu spüren. Die traditionellen Tänze verbinden ihn mit der kolonialen Vergangenheit seines Landes und erinnern daran, dass Tanz einst dem Frieden diente. Seine Leidenschaft für Lindy Hop stammt aus der Faszination für die Geschichte des schwarzen Widerstands in Amerika. Für Carlos symbolisiert Lindy Hop sowohl Freiheit als auch Gemeinschaft.
Am Swing ohne Senf wird Carlos gemeinsam mit Laurel Ryan Lindy Hop unterrichten.
Jo Hoffberg ist eine Naturgewalt im Swing‑Tanz: internationale Choreografin, mehrfach ausgezeichnete Wettkampf‑Tänzerin, einfühlsame Mentorin. Seit 2007 unterrichtet sie weltweit Lindy Hop, Charleston, Vernacular Jazz, Aerials, Competition‑Prep und intensive Wochenend‑Workshops. Ihre tiefe Wertschätzung für afro‑amerikanische Kunstformen verleiht ihrem Tanzstil innovative Vielseitigkeit, ohne die historischen Wurzeln zu vernachlässigen. Durch ihre Tätigkeit als Teacherin, Performerin und Wettkämpferin hat sie Hunderte von Festivals in 35 Ländern auf fünf Kontinenten bereist. Nachdem sie lange Zeit den Fokus auf Lead & Follow legte, widmet sie sich nun vermehrt Improvisation, Musikalität, Körperbewusstsein und Selbstausdruck. Jos Motto lautet «possibilities over perfection». Jo hält zahlreiche Titel renommierter Wettbewerbe wie beispielsweise der International Lindy Hop Championships. Als Community‑Leader fördert sie die nächste Generation, mentoriert angehende Teacher und unterstützt strukturelle Veränderungen in der Lindy-Hop-Szene, während sie kontinuierlich in ihre eigene tänzerische Weiterbildung investiert, denn für Jo ist klar: Gute Lehrende müssen zugleich gute Lernende sein.
Jo wird am Swing ohne Senf gemeinsam mit Florian Zbinden unterrichten.
Daniela Mink ist eine passionierte Swingtänzerin und hat Lindy Hop im Verlauf der letzten acht Jahre kennen und lieben gelernt. Daniela zeichnet sich dadurch aus, dass sie ihr Können vor allem beim Social Dance gelernt und geübt hat. Inzwischen ist sie als Lindy-Hop-Teacherin tätig, gestaltet die Konstanzer Tanz-Community aktiv mit und hat zudem sowohl in Winterthur wie auch in St. Gallen unterrichtet. In ihrer Tätigkeit legt Daniela insbesondere Wert auf Kommunikation, Improvisation und Ausdruck im Tanz und sieht Lindy Hop als Chance, seine persönliche Stimme zu finden und sich auf die Frequenz des Partners einzulassen.
Daniela wird gemeinsam mit Yannick Cannon den Beginner-Kurs leiten. Die beiden werden mit ihrer gewohnten Freude und ihrer geübten Kompetenz neue Tänzerinnen und Tänzer in die Welt des Swingtanzes einführen.
Bertille Laguet entdeckte 2016 in Lausanne die Swing‑Tänze und hat seitdem nie aufgehört zu tanzen. Seit 2018 teilt sie ihre Leidenschaft als Lehrerin in ihrer lokalen Szene und legt in jedem Kurs besonderen Wert darauf, das Privileg, Teil der afro‑amerikanischen Kultur zu sein, zu würdigen. Sie fördert aktiv gender‑neutrales Partner‑Tanzen und sieht im Tanz ein Mittel, echte Verbindungen zu schaffen. Mit ihrer offenen, stets lachenden Art steckt sie jede Klasse mit Energie und Lebensfreude an!
Aurélien Patoz wuchs in Frankreich auf, sein Vater war Tanzlehrer, und mit 15 Jahren verliebte er sich in den Lindy Hop. Beim Umzug nach Lausanne für das Studium gab es damals noch keine Swing‑Community, sodass er sich dem Trail‑Running zuwandte und bis 2021 nicht mehr tanzte. Dann entfachte er seine Passion neu, kehrte zum Lindy Hop zurück und begann zusätzlich Stepptanz. Seine Stärke liegt im präzisen Rhythmus und schnellen Bewegungen. In seinen Kursen legt er Wert darauf, dass er als Teacher nicht zu viel redet und die Teilnehmenden viel tanzen und üben. Umso lieber aber ergreift Aurélien das Wort, wenn es um die Geschichte und das Erbe der afro‑amerikanischen Kultur geht.
Kevin Weng stammt aus San Francisco und widmet sich leidenschaftlich dem kreativen Dialog mit seinen Tanzpartnern. Dabei legt er grossen Wert auf Komfort und Klarheit durch nonverbale Kommunikation, spielt mit Spannung, Kompression und fliessenden Übergängen von einer Seite zur anderen. Er gibt dem Partner eine Bühne und schafft Raum, der Spontaneität inspiriert. Diese Begeisterung, das Glück des Tanzens zu verbreiten, hat ihn in den letzten 15 Jahren rund um den Globus reisen lassen und ihn zu einem der beliebtesten Leadern der internationalen Lindy‑Hop‑Szene gemacht.
Am Swing ohne Senf wird Kevin gemeinsam mit Laurel Ryan Lindy Hop und mit Chisomo Selemani Balboa-Themenklassen unterrichten.
Yannick Cannon tanzt von Kindsbeinen an Boogie Woogie und Lindy Hop und hat seine Passion seither unentwegt weitergelebt. Yannick lebt Swing mit viel tänzerischem und musikalischem Feingefühl. Während er seine Erfahrung als Choreograf immer wieder in Shows und Performances einfliessen lässt, kommt diese vor allem auch in seinen Lindy-Hop-Klassen zum Tragen, in denen er Lindy-Hop-Lernende mit seinem charakteristischen Augenzwinkern auf ihrem Weg begleitet.
Yannick wird gemeinsam mit Daniela Mink den Beginner-Kurs leiten. Die beiden werden mit ihrer gewohnten Freude und ihrer geübten Kompetenz neue Tänzerinnen und Tänzer in die Welt des Swingtanzes einführen.
Roser Ros ist eine energiegeladene Swingtanz‑Teacherin aus Barcelona. Sie begeistert bei internationalen Events und zu Hause mit Lindy Hop, Aerials und Solo Jazz. Neben Europa hat sie bereits in Taiwan, Japan, auf La Réunion und in Kanada unterrichtet. Mit einem Hintergrund in Gymnastik und Zirkuskunst probierte sie eine Reihe von Tanzstilen aus, bis sie 2011 Lindy Hop entdeckte – seitdem ist ihre Leidenschaft für die Jazzkultur unentwegt gewachsen. Sie vertieft fortlaufend ihr Wissen über Jazz, übt sich in allen Swingtanz‑Stilen (inkl. Stepptanz) und bringt in ihren Lektionen ihr umfangreiches pädagogisches Knowhow aus ihrer Zeit als Grundschul- und Sportlehrerin ein.
Marcos Leon ist ein begeisterter Jazztänzer und Tanzlehrer, der in Barcelona und Zaragoza sowie bei nationalen und internationalen Events (z.B. in Frankreich, Polen, Deutschland, Grossbritannien) Workshops leitet. Seit 2012 tanzt er und gibt seit acht Jahren Swingtanz‑Kurse, wobei seine Ausbildung in Ballett, zeitgenössischem Tanz und Standard‑ und Lateintänzen einfliesst. Mit grossem Enthusiasmus für die Jazzkultur tanzt er insbesondere Lindy Hop, Solo Jazz und Stepptanz und legt dabei grossen Wert auf die Wurzeln, den sozialen Kontext und die Werte des authentischen Jazz.
Alice Bourgasser absolvierte von 2013 bis 2016 ihre Ausbildung als Interpretin und Lehrerin für zeitgenössischen Tanz, unter anderem ander Universität Lille. Nach ihrem Tanzstudium zog sie nach Montréal, um dort an der Quebec-Universität eine Masterarbeit über die Tänzerinnen und Tänzer der Whitey’s Lindy Hoppers zu verfassen. Seither praktiziert und unterrichtet Alice sowohl zeitgenössischen Tanz als auch Vernacular Jazz (vor allem Solo Jazz und Lindy Hop) in Kanada. 2017 trat sie in die Swing‑Wettkampfszene ein und sammelte zahlreiche Podestplätze, zum Beispiel bei den Lindy Hop Championships. Seit 2019 gibt sie ihr Wissen international in Frankreich, Grossbritannien, Kanada und den USA weiter. Derzeit arbeitet sie an einer Dissertation im Feld der Kunstforschung und der Kunstpraxis. Alice vertieft dabei auch fortwährend ihr Verständnis der afro‑amerikanischen Jazzkultur.
Michel Campeau studierte Rundfunk in Ottawa und entdeckte während seiner Studienzeit Vernacular Jazz. Nach und nach entwickelte er eine Laufbahn als Tänzer. Seit 2018 coacht und performt er hauptberuflich in den Bereichen Solo Jazz und Lindy Hop. 2023 gewann er gemeinsam mit seiner Partnerin Alice Bourgasser den kanadischen Meistertitel sowie den 3. Platz im All‑Star‑Ranking der International Lindy Hop Championships. Er bereist regelmässig Europa, Amerika und Asien, um dort zu unterrichten und aufzutreten. Gleichzeitig hat er seine Karriere als interdisziplinärer Künstler ausgebaut und in verschiedenen Produktionen in der Musik‑ und Zirkuswelt mitgewirkt.
Florian Zbinden ist energiegeladener Performer, ein – nach eigenem Geständnis – «mittelmässiger Choreograf» und ein passinierter Organisator. In erster Linie aber ist er ein enthusiastischer Social-Dancer. Auf der Tanzfläche lebt er für guten Rhythmus und ganzkörperliche Bewegungen, die den Raum zum Vibrieren bringen, und nutzt seine Auftritte sowie Wettkämpfe, um Lindy Hop als Feuerwerk von Kultur, Miteinander und Selbstentfaltung zu feiern. Sein tiefer Respekt für die afro‑amerikanischen Wurzeln des Vernacular Jazz treibt ihn an, ständig mehr über Jazz- und afro-amerikanische Kultur zu lernen und diese Erkenntnisse in sein Tanzen einfliessen zu lassen. Als weisser Tänzer achtet Florian besonders darauf, die Herkunft und die Communities, die Lindy Hop geprägt haben, zu ehren. Als Mitgründer der Tanzschule Ella’s Fellas in Zürich ist Florian bemüht, einen inklusiven Raum für LGBTQ‑Personen zu schaffen, Female Empowerment zu fördern, geschlechtsneutrale Tanzrollen zu propagieren und die Wertschätzung für schwarze Kultur in der Lindy‑Hop‑Szene weiter zu stärken.
Florian wird am Swing ohne Senf gemeinsam mit Jo Hoffberg unterrichten.